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Formel 1: Mercedes dominiert den Motorsport

In den letzten Jahren war kaum jemand so häufig auf den Siegerpodesten der Formel 1 zu sehen wie Mercedes. Der deutsche Automobilhersteller gewann 2016 zum dritten Mal in Folge die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. 2014 und 2015 gewann Mercedes die Weltmeisterschaft mit dem britischen Fahrer Lewis Hamilton und 2016 konnte Nico Rosberg, der mit deutscher Lizenz startete, die WM für sich gewinnen.

 

21 Rennen fanden während der letzten Saison statt. Das machte die Weltmeisterschaft zur längsten in der Formel-1-Geschichte. Bevor die neue Saison im kommenden März beginnt, möchten wir die Höhen, Tiefen und besten Erfolgsmomente von Mercedes während der letzten Saison noch einmal Revue passieren lassen.

 

Nico Rosberg so gut wie fehlerfrei

Rosberg ließ sich von den zwei vorangegangenen Niederlagen nicht unterkriegen und schlug in diesem Jahr mit voller Wucht zurück. Für das gigantische Duell gegen seinen Rivalen Lewis Hamilton trainierte Rosberg hart. Hamilton hingegen vermasselte gleich mehrere Male den Start und in Aserbaidschan setzte er seinen Mercedes wegen eines Fahrerfehlers vor eine Mauer. Nach seinem großen Sieg beendete Rosberg seine Rennfahrerkarriere überraschenderweise. Kurz darauf wurde angekündigt, dass der Finne Valtteri Bottas die Fahrerrolle bei Mercedes übernehmen wird.

 

Max Verstappen auf Rekordjagd

Vor drei Jahren fuhr Verstappen noch Kart und 2016 gewann der belgisch-niederländischer Rennfahrer bereits seinen ersten Formel 1 Grand Prix in Spanien. Fahrkollegen kritisieren immer wieder den sehr aggressiven Fahrstil des 19-Jährigen, doch dieser scheint dem Druck gewachsen zu sein, und machte beim Großen Preis von Spanien kaum Fehler.

 

Boxenstopp in Rekordzeit

Mercedes setzt auch technisch neue Grenzen im Motorsport. Beim Großen Preis von Ungarn brauchte das Team laut eigenen Messungen nur 1,73 Sekunden für den Boxenstopp von Rosberg, wobei die offizielle Zeit laut FOM 2,15 Sekunden betrug. Die aktuelle Weltrekordzeit liegt bei 1,92 Sekunden und wurde von Red Bull (2013) und Williams (2016) erreicht. Der außergewöhnliche Stopp zeigt jedoch, dass es nicht nur auf den Motor und den Fahrer ankommt – auch eine perfekt zusammenarbeitende Boxencrew ist für einen Sieg absolut notwendig. Wetten auf den nächsten Motorsport-Sieger können bei 888Sports abgeschlossen werden.

 

Ferrari sackt ab

Ferrari hat es nicht geschafft, Mercedes während der letzten WM gefährlich zu werden. 2015 schaffte das Team es noch drei Siege (Malaysia, Ungarn und Singapur) zu erzielen und wurde somit WM-Zweiter. 2016 war jedoch gar kein Sieg dabei und Red Bull zog an dem italienischen Konstrukteur vorbei. Es scheint, als würde die Entwicklung von Ferrari nach dem Abgang von Technikchef James Allison stagnieren.

 

Aufwärts, aufwärts, aufwärts: Force India

2008 kaufte der Inder Vijay Mallya Force India und brachte den Konstrukteur wieder auf die Erfolgsspur. Das Team hat sich stetig verbessert. 2008 belegte es noch den 10. Platz, um dann von Jahr zu Jahr weiter aufzusteigen. Eine kleine Stagnation gab es von 2011 bis 2013, bevor es 2015 mit einem sicheren 5. Platz weiterging. 2016 war es dann sogar der 4. Platz. Nun stehen nur noch die Teams mit riesigen Budgets im Weg. Doch warum sollte Force India nicht im nächsten Jahr von einem Platz unter den Top 3 träumen können? Der Wille ist auf jeden Fall zu spüren.

 

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